11. Nordeifeler Obstwiesenfest
14.10.2018
Heimbach
Obstwiesen mit ihren alten Apfel- und Birnensorten
Viefältige Spezialitäten nicht nur aus der Obstwiese
Eifeler Genuss-, Handwerker- und Kunstmarkt mit buntem Familienprogramm

Freitag, 26.04.24, Abschluss-Fest LVR-Projekt „Gemeinsam für unsere Streuobstwiesen“
Ort: Nettersheim, Ort wird noch bekannt gegeben.
Zeit: 10-15 Uhr
Biologische Station im Kreis Euskirchen
Kontakt: e.sprunkel@biostationeuskirchen.de

Der Schutz und Erhalt der Streuobstwiesen ist eines der Themen die die Biologische Station seit ihrer Gründung verfolgt. Streuobstwiesen sind die artenreichsten Kulturlandschaften in unserer Region und nicht nur aufgrund der Artenvielfalt ein wichtiges Gut welches es zu erhalten gilt. Auch die Vielfalt verschiedenster Obstsorten die hinsichtlich Standort, Nutzung, Geschmack einiges zu bieten haben sind in Gefahr. Eine Schulklasse der GGS Grüntal und über 20 KünstlerInnen haben sich für diese Ausstellung mit diesem vielfältigen Lebensraum beschäftigt und bringen mit ihrer Kunst verschiedenste Aspekte zur Sprache. Mitmachaktionen und eine Rallye durch die Ausstellung bieten ein Programm für die ganze Familie.
Diese Ausstellung wird gefördert vom Bürgerfonds der Stadt Stolberg finanziert durch das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“
Anmeldung: nicht erforderlich
Öffnungszeiten: samstags 14-18 Uhr, sonntags 12-18 Uhr Treff:
Atelier und Skulpturengarten Birgit Engelen, Hammerberg 13, 52222 Stolberg Leitung:
Leitung: Birgit Engelen, Heidi Selheim
Liebe Mitglieder und Freunde des Kreisverbandes Natur- und Umweltschutz Euskirchen,
auch in diesem Jahr laden wir herzlich ein zum Arbeitseinsatz am Silvester-Vormittag.
Dieses Mal werden wir in Absprache mit der BioStation ein Feuchtbiotop, das zu verlanden droht, vom aufkommenden Pappelbewuchs befreien.
Die Pappeln können entweder (falls möglich) mit der Hand oder mit Ausstechern/ speziellen Zangen ausgezogen werden. Die Zangen und Ausstecher bringen wir mit.
Was Sie bitte mitbringen mögen:
dicke Handschuhe, Motorsäge, Freischneider, Heugabeln
wetterfeste Kleidung und Gummistiefel, da dieses Jahr dort doch einiges Wasser steht.
Wo befindet sich das Gewässer: bei Oberelvenich
Zugang: Parkmöglichkeiten bestehen bei Gut Bollheim, Parkplatz auf der Wiese, es werden KNU-Schilder aufgehangen
Beginn: 9.30 Uhr
Abschluss: ca. 13.00 Uhr mit einer Suppe, die wir in Gut Bollheim erhitzen dürfen.
Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren.
Bitte verteilen Sie diesen Arbeitseinsatz in Ihren Netzwerken!
Auf ein Wiedersehen an Silvester freue ich mich!
Schöne, geruhsame Feiertage wünscht Ihnen
KNU Euskirchen
Veronika Neumann
TAG DES APFELS
11:00-17:00
An diesem Tag dreht sich alles um den Apfel. Im Tanzsaal aus Pingsdorf findet eine große Apfelsortenausstellung statt. Im Museumsgelände warten viele Mitmach-Angebote auf Kinder und Erwachsene, es wird Obst gedörrt und natürlich Apfelsaft gepresst. An Info- und Verkaufsständen mit seltenen regionalen Obstsorten, Obstbäumen, Apfelwein oder Apfelpfannkuchen gibt es Vieles zu erfahren, entdecken und zu kosten.
Zukunft von Streuobstwiesen
Fachtagung, 04. März 2022, 14:00 - 18:00Uhr; Online
Wie wirkt sich der Klimawandel auf Streuobstwiesen aus? Welche Anpassungsmaßnahmen müssen bei Streuobstbeständen im Hinblick auf den Klimawandel vorgenommen werden? Welche politischen Strategien brauchen wir, um Streuobstbestände langfristig zu schützen und zu erhalten? Diesen Fragen gehen wir in der digitalen Fachtagung „Zukunft von Streuobstwiesen“ des Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW auf den Grund.
Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail an: Streuobst@NABU-NRW.de oder melden sich telefonisch unter: 0211-15925119.
Die Einwahldaten für das Zoom-Meeting erhalten Sie nach der Anmeldung ca. zwei Tage vor der Veranstaltung.
Folgende Referierende sind mit spannenden Themen dabei:
„Folgen des Klimawandels für Streuobstwiesen – am Beispiel der Klimawiese“
Michael Müller, Bergischer Streuobstwiesenverein
„Klimawandel - Auswirkungen und Anpassungsmaßnahmen für den Streuobstanbau"
Julian Siebert, Mitarbeiter Obstbaumschnittschule Thüringen
„Klimastabile Pflanztechniken“
Barbara Helling, Main-Taunus-Naturlandschaft und Streuobst e.V.
„Thüringer Streuobsthandlungskonzept – Obstbaumschnittschule macht Politik“
Michael Grolm, Obstbaumschnittschule Thüringen
Das Streuobst-Team freut sich auf den Austausch und heißt alle herzlich Willkommen.
Weitere Informationen unter: www.streuobstwiesen-nrw.de
Sonntag, 10. Oktober 2021, 11:00 - 17:00 Uhr
Besucheranschrift:
LVR-Freilichtmuseum Kommern
Eickser Straße
53894 Kommern
Gemeinsam
für unsere Streuobstwiesen
Laufzeit: 01.01.2021 - 31.12.2023
Projektförderer: LVR
Projektträger: Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.
Nach erfolgreichem Abschluss des Vorgängerprojekts „Bildungsoffensive Streuobst“ freuen wir uns, mit einem weiteren Streuobst-Projekt den Schutz und Erhalt von Streuobstwiesen als kulturhistorisch bedeutsame Landschaftselemente im Kreis Euskirchen längerfristig unterstützen zu können.
Das in drei Teilbereiche untergliederte Projekt setzt auf passgenaue Bildungsangebote, die für verschiedene Zielgruppen im Streuobstbereich konzipiert werden. Angesprochen sind private und organisierte streuobstaktive und streuobstinteressierte Menschen, Kinder und Jugendliche sowie Lehrkräfte verschiedener Schulformen, außerdem die allgemeine Öffentlichkeit und Besucher/innen unserer Region.
Die Projektmaßnahmen sollen zum einen bestehende Netzwerke aus Streuobstaktiven und –interessierten stärken, die fachliche Qualifizierung und Weiterbildung fördern, Informationen zum Thema sammeln und bündeln sowie die junge Generation an den Schulen an das Thema heranführen.
Modul 1: Ausbau und Weiterentwicklung des regionalen Streuobstnetzwerks
Der Bedarf an fachlich versierten Obstbaumpflegern und an Information, Beratung und konkreter Hilfestellung auf Seiten der Obstwiesenbesitzer und -nutzer ist weiterhin groß. Hier erhalten engagierte Streuobstaktive die Chance zu einer qualitativ hochwertigen Ausbildung.
Durch Weiterbildung und Austausch wird die mit dem LEADER-Projekt „Kompetenznetzwerk Streuobstwiesen“ erfolgte Qualifizierung von Obstbaumwarten verstetigt und langfristig ein hoher fachlicher Standard sichergestellt.
Modul 2: Patenschulen & Patenschaftswiesen - Qualifizierung & Weiterentwicklung
Streuobstpädagogische Angebote werden erfahrungsgemäß an allen Schulformen gerne angenommen und in neue oder bestehende Unterrichtsangebote integriert. Die bisher ausgebildeten Streuobstpädagogen/innen können den Bedarf nicht decken.
Neben der Ausbildung weiterer streuobstpädagogisch qualifizierter Personen werden neue Patenschulen für Streuobstwiesen initiiert und allen Patenschulen neue Bildungsformate (Workshops) zur Verfügung gestellt.
Modul 3: Obstbäume im Portrait
Informationen für Einheimische, Wanderer und andere Interessierte über 20 ausgewählte wertvolle Obstbäume (z.B. in Dörfern oder entlang von viel frequentierten Wanderwegen / Streuobstthemenwegen):
Kontakt:
Dr. Elke Sprunkel (Projektleitung)
LVR-Projekt Gemeinsam für unsere Streuobstwiesen
Biologische Station im Kreis Euskirchen
Steinfelder Str. 10
53947 Nettersheim
Tel. 02486-9507-14
(Di 9-15 Uhr, Do 9-15 Uhr)




Sehr geehrte Damen und Herren, werte Streuobst-Aktive und –Interessierte,
obwohl wir noch länger darauf hin gearbeitet haben, muss ich Ihnen und euch nun leider mitteilen, dass wir aufgrund der aktuellen Corona-Situation und den daraus resultierenden Verordnungen das Mistel-Symposium als Präsenzveranstaltung absagen. Auch eine alternativ ins Auge gefasste Online-Tagung können wir aus verschiedenen Gründen derzeit nicht umsetzen.
Es tut mir sehr leid, dass unsere höchst interessante und wichtige Veranstaltung in diesem Jahr nicht stattfinden wird. Ich möchte daher in Aussicht stellen, sie als Präsenzveranstaltung in 2021 nachzuholen, ggf. dann auch mit einem praktischen Anwendungsbezug.
Herzlichen Dank für Ihr und euer Interesse am Thema*, wir bleiben dran – bleiben Sie und bleibt alle gesund und zuversichtlich!
Freundliche Grüße
Elke Sprunkel
*Da mit abgeschlossenem Blattfall ein Mistelbefall der (Obst)Bäume deutlich in Erscheinung tritt, wäre es eine sinnvolle Sache, wenn alle Aktiven in ihrem Umfeld mistelbefallene Bäume kartieren/notieren würden, um einen Überblick über die potentielle und reale Gefährdung von Streuobstbeständen im Kreis Euskirchen zu bekommen. Wie daraus eine effektive Datensammlung und Problemlösung werden kann, das diskutieren wir dann nächstes Jahr. J
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Dr. Elke Sprunkel
Projektleitung Bildungsoffensive Streuobst
Biologische Station im Kreis Euskirchen
Steinfelder Str. 10
53947 Nettersheim
Tel. 02486-9507-14
(Di 9-13 Uhr, Do nach Vereinbarung)
Ulis Obststübchen
ein Herbstmarkt in Dottel
Nach zwei erfolgreichen SelbstversorgerInnen-Tagen entwickelt sich am Annaweg/
Ecke Schevenerstr. ein kleiner Marktplatz in Dottel.
Ulis Obststübchen hat ab sofort im Herbst
samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
und mittwochs nach Vereinbarung geöffnet.
Es gibt gerade folgende Produkte:
• Zwetschgen: italienische Zwetschge, Hauszwetschge
• Äpfel: u.a. Jakob Fischer, Jakob Lebel (guter Backapfel), Goldparmäne
• Birnen: u.a. gute Graue, Conference, Gellerts Butterbirne
• individuelle Beratung zu Obstsorten
• Dörrobst und Saft von der SoNNe in Wallenthal
• Eier (Dahmen) und Honig (Milfeit)
• NEU: ab Samstag, den 26.09. wird Ruth Piwowarsky aus Keldenich ihr altes
Kräuterwissen weitergeben und Salben und Tinkturen anbieten
• Tillys Backstübchen wird auch bald öffnen!
......... ....www.facebook.com/Backteam/
Es gibt erste Überlegungen in der Nachbarschaft den kleinen Marktplatz um
weitere SelbstversorgerInnen Produkte/Angebote zu erweitern.
Kreative Ideen sind willkommen!
Abstand halten und M-N-S beachten. Danke.
Herzlich Willkommen
Uli Meisen und Friede Röcher
Obstwiese Kall-Dottel, Annaweg 2, 53925 Kall, 02441-770247
Apfelfest am 13. September 2020 von 12 bis 17 Uhr

Programm
12.30 Uhr und 15.30
Spazierweg zum Apfelsortengarten-Dorothee Hochgürtel „Erleben und Genießen der Apfelvielfalt“
13.30 bis 15.00 Uhr
"Musikalische Häppchen" - Bläser- + Streicherensemble des Wachtberger Jugendorchesters
Ganztägig:
Apfelsaft pressen, Produktstand, Bratwurst von Ziege und Schaf, Kaffee und Kuchen
Der Weg ist ausgeschildert, Parkmöglichkeiten auf der vorgelagerten Weide. Die Veranstaltung findet draußen statt!
Beachten Sie bitte die aktuellen Corona Informationen, es besteht Mund- und Nasenmaskenpflicht!
Dorothee Hochgürtel
Auf dem Acker 1b
53343 Wachtberg
Telefon: +49 (0) 228 343131
LEADER-Projekt Na-Tür-lich Dorf - Naturschutz vor der Haustür
„Sonntag ist Saattag“ - Nachhaltig gärtnern im LVR-Freilichtmuseum
13. September 2020 von 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Mechernich-Kommern. Private Gärten bergen flächenmäßig ein unglaubliches Potential als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten: In Summe ergeben die Privatgärten nämlich mehr Fläche, als sämtliche Schutzgebiete Deutschlands zusammen!
Welch vielfältige, teils simple und doch effektive Möglichkeiten es gibt, sich für biologische Vielfalt im eigenen Garten zu engagieren, möchten wir unseren Besuchern gerne anschaulich zeigen: Mit der Aktion „Nachhaltig gärtnern - Sonntag ist Saattag im LVR-Freilichtmuseum“ am 13. September 2020 von 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr präsentieren zahlreiche Akteure ihre Ideen und Lebensphilosophien für kreativen Umweltschutz. Angefangen bei „Anbau und Verwendung von Heil- und Duftkräutern“, „alten Obst- und Gemüsesorten“, über „richtiges Kompostieren mit einer Regenwurmfarm“, bis hin zum „Konservieren“, „Plastikfreien Gärtnern“ und dem Bau von „Nisthilfen für Insekten und Vögel“ wird dem Besucher im gesamten Außenbereich des Freilichtmuseums an diesem Tag viel geboten.
Die Aktion ist eine Kooperation zwischen dem LVR-Freilichtmuseum in Kommern und dem LEADER-Projekt „Na-Tür-lich Dorf“ der Biologischen Stationen in der Region.
Ulis Obststübchen
Eröffnung
am Samstag, 05.09.2020
ab 14.00 Uhr
Streuobst - alte Sorten
Äpfel - Birnen - Zwetschgen u.a.m.
Saft und Dörrobst
ab 12.09. jeden Samstag, 10.00-14.00 Uhr
mittwochs nach Vereinbarung (02441-770247)
Als Obstbaumwart sicher und versichert unterwegs?
Arbeitssicherheit am Baum und Versicherungsschutz im ehrenamtlichen und semi-professionellen Bereich
Freitag, 6. Dezember 2019, 14.30 -18.00 Uhr
Naturzentrum Eifel, Urftstr. 2-4, Nettersheim
Alle im Streuobstbereich engagierten Personen, die nicht nur an ihren eigenen Obstbäumen Hand anlegen, sondern in den unterschiedlichsten nicht professionellen Modellen auch für andere die Obstbäume pflegen und schneiden, müssen sich irgendwann mit der Thematik Arbeitssicherheit und Versicherungsschutz auseinandersetzen.
Da es jedoch nicht so einfach ist, herauszufinden, wie man sich versichert, wann man ggf. über den Auftraggeber versichert ist, und was welche Versicherung unter welchen Voraussetzungen - auch hinsichtlich des Arbeitsschutzes - leistet, wollen wir mit dieser Veranstaltung versuchen, zur Klärung der Sachverhalte beizutragen.
Als Referenten sind vorgesehen
Gerhard Offermanns, Dipl.-Sicherheitsingenieur (FH) (Büro für Arbeitssicherheit)
Stefan Meisberger, Dipl. Biogeograf, Geschäftsführung (Biologische Station im Kreis Euskirchen)
Corinna Klein, Dozentin in der Erwachsenenbildung, Obstbaumwartin (Natürlich Streuobst e.V.)
Astrid Heistert-Klink, Gartenbautechnikerin, Streuobst Netzwerk Nordeifel (SoNNe eG)
Anmeldungen bitte bis 30.11.19 an
e.sprunkel@biostationeuskirchen.de
Bildungsoffensive Streuobst
Biologische Station im Kreis Euskirchen
Steinfelder Str. 10
53947 Nettersheim
Tel. 02486-9507-14
Mobil 01577-5243305
(Di 9-15 Uhr, Do 9-15 Uhr)
Vielfalt auf der Streuobstwiese
Wanderung zum Apfelsortengarten
Bioland-Betrieb Hochgürtel
am 13.Sept.2019 von 17°°-20°°Uhr
in Wachtberg-Züllighoven,
Hofstelle: Am Kesselsberg, 0151-12311861
Auf der Fläche stehen über 100 Apfelbäume mit jeweils einer anderen Sorte, die vor Ort probiert werden können.
Die Fläche ist ca. 1 km von der Hofstelle entfernt.
Anschließend Verköstigung verschiedener Apfelsäfte, sowie des sortenreinen Apfelbrandes.
Der Weg ist ausgeschildert.
www.bioland-hochguertel.de
Obstbaumwarte-Ausbildung im Rahmen des LEADER Projektes „Aktionsprogramm Streuobstwiese“
Die Biologische Station Düren bietet in den kommenden 2 Jahren kostenlos Obstbaumwarte-Ausbildungen im Rahmen des LEADER Projektes „Aktionsprogramm Streuobstwiese“ an.
Obstbaumwarte sind fachlich qualifizierte Obstbaumberater, die ehrenamtlich in der Region für alle Fragen rund um die Obstwiesen zur Verfügung stehen sollen. Gerade im „Rheinischen Revier“ gibt es zahlreiche Streuobstwiesen. Oft sind die Eigentümer aber mit der Pflege und dem Erhalt dieses besonderen Biotoptyps überfordert. Ziel des Projektes ist es in jeder Kommune des Rheinischen Reviers mindestens einen Obstbaumwart als Ansprechpartner zu schulen.
Dazu werden Obstbaumwart-Lehrgänge angeboten, in denen „rund um`s Obst“ folgende Inhalte vermittelt werden:
Die Ausbildung findet an 5 Wochenenden in 2019 und 2020 statt.
Der 1. Kurs beginnt am 09. August 2019. Es sind noch einige wenige Plätze frei.
Bei Interesse melden Sie sich bei der Biologischen Station Düren, Alexandra Schieweling,
0178 8101574 oder per Mail: alexandra.schieweling@biostation-dueren.de.
Neue Obstwiesen und Hecken braucht das Land!
Seit 1996 wird in der gesamten StädteRegion Aachen die Ergänzung und Neuanlage von Obstwiesen und Hecken gefördert. Die Bereitstellung der Gehölze erfolgt im Herbst. Diese mit Unterstützung der StädteRegion Aachen durchgeführte Aktion richtet sich an Landeigentümer, die auf Ihren Flächen neue Gehölze pflanzen wollen und diese langfristig pflegen und erhalten wollen. Es werden nur hochstämmige Obstbäume gefördert, wenn diese auf Flächen mit landwirtschaftlicher Unternutzung gepflanzt werden. Hecken werden nur dann gefördert, wenn Sie an den unbebauten Außenbereich angrenzen.
Ausgleichsmaßnahmen sind von der Förderung ausgeschlossen.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der Biologischen Station unter Tel.: 02402 - 126 17 - 0
Ende der Anmeldefrist ist der 31.05.2019
Samstag, 8. Dezember, 12.30 -17.00 Uhr
Fortbildung im Rahmen des LVR-Projekts Bildungsoffensive Streuobst
Höhlenbrüter und Höhlenbewohner auf Streuobstwiesen
Streuobstwiesen als Habitat für Steinkauz, Fledermaus und Co.
Es erwarten Sie
ü Informationen zur Bedeutung der Streuobstwiesen für die Vogelwelt, insbesondere höhlenbewohnende Arten
ü Interessante Bilder vom Brutgeschehen aus einer Steinkauznisthilfe
ü Wissenswertes über die Lebensweise der Fledermäuse im dörflichen Umfeld
ü Geschichten und Erfahrungen aus berufenem Mündern
ü und eine anschließende Exkursion zu den Streuobstwiesen rund um Bleibuir
Leitung: Franziska Willems, Peter Müller, EGE Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen; Markus Thies, NABU Fledermausschutz
Ort: Alte Schule Bleibuir, Mechernich-Bleibuir
Zeit: 12.30 – 17.00 Uhr
Kaffee-/Teepause mit Gebäck inklusive
Bitte witterungsangepasste Kleidung und Schuhwerk mitbringen.
Maximale Teilnehmerzahl 20 Personen
Teilnahme kostenfrei!
Anmeldung notwendig bis zum 06.12.2018.
Dr. Elke Sprunkel
Projektleitung Bildungsoffensive Streuobst
E.Sprunkel@biostationeuskirchen.de
Biologische Station im Kreis Euskirchen
Steinfelder Str. 10
53947 Nettersheim
Tel. 02486-9507-13
Mobil 01577-5243305
(Di 9-16 Uhr, Do 9-13 Uhr)
Unbekannte Apfelsorten bestimmen lassen, seltene und regionale Sorten wiederentdecken, Dörren oder Keltern
Zwischen historischen Fachwerkbauten, Marktplätzen und Landwirtschaft anno dazumal erwarten Besucher des LVR-Freilichtmuseums Kommern am Sonntag, 14. Oktober, von 11.00 bis 17.00 Uhr verschiedene Mitmach-Angebote: Diese reichen von der Sortenbestimmung über die Apfelzubereitung in der Küche bis hin zum Dörren und Keltern.
Der Hofladen Hochgürtel aus Bonn-Wachtberg präsentiert eine Obstsortenschau mit seltenen regionalen Obstsorten. Über 130 verschiedene Apfelsorten wachsen bei Dorothee Hochgürtel, die den Verein zur Pflege und Förderung der Streuobstwiesen in Wachtberg e.V. mit gegründet hat. Der Bio-Apfelhof Bölingen zeigt Apfelsorten, die für Allergiker gut verträglich sind.
Wer unbekannte Apfelsorten im eigenen Garten hat, kann diese beim Apfelfest von Pomologen der Biologischen Station des Rhein-Sieg Kreises bestimmen lassen. Dazu sollten von der unbekannten Sorte mindestens fünf Äpfel, die viel Sonne abbekommen haben, mitgebracht werden. Gut ist zudem Kenntnis über das Aussehen des Baums oder die Lagerfähigkeit der Äpfel.
Mithelfen können junge und ältere Museumsgäste beim Dörren von Apfelringen auf einem historischen Dörroffen aus dem Bergischen Land. Auch beim Keltern und bei der Zubereitung von Apfelspeisen in den alten Bauernküchen sind zupackende Hände willkommen. Für Kinder gibt es Malaktionen und einen Apfelschäl-Wettbewerb.
Eine Vielfalt an Apfelgerichten wird auf den Speisekarten der Museumsgastwirtschaften zu finden sein.
Uhrzeit: 11.00-17.00 Uhr
Kosten: Erw. 7,50 €, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei! Ermäßigungen möglich!
Ort: Mechernich-Kommern, LVR-Freilichtmuseum Kommern, Eickser Straße
Info-Tel.: 02234. 9921555
Email: info@kulturinfo-rheinland.de
LVR-Freilichtmuseum Kommern
Eickser Straße
53894 Mechernich-Kommern
Tel. (0049) 2443 99800
E-Mailkommern@lvr.de
Internethttp://www.kommern.lvr.de
Heimbach
Obstwiesen mit ihren alten Apfel- und Birnensorten
Viefältige Spezialitäten nicht nur aus der Obstwiese
Eifeler Genuss-, Handwerker- und Kunstmarkt mit buntem Familienprogramm
Sonntag 07.10.2018
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Apfelprobierweg
finde deinen Lieblingsapfel
Wanderung zum Apfelsortengarten
Bioland-Betrieb Hochgürtel
am 14. Sept. 2018 von 17°°-20°°Uhr
in 53343 Wachtberg-Züllighoven
Hofstelle: Am Kesselsberg, 0151-12311861
Auf der Fläche stehen über 100 Apfelbäume mit jeweils einer anderen Sorte, die vor Ort probiert werden können.
Die Fläche ist ca. 2km von der Hofstelle entfernt.
Einladung:
Regionalvermarktung - Nähe schafft Vertrauen!?
Im Dschungel der Markenzeichen mit echten Werten punkten!
Informationsveranstaltung am Dienstag, 26.06.2018, 19:30 Uhr, im Kloster Steinfeld (Schülerkapelle), 53925 Kall
Die Förderung regionaler Produktion und Vermarktung ist eine wesentliche Strategie für nachhaltige Entwicklung. Mit diesem Modell des Wirtschaftens können unsere natürlichen Lebensgrundlagen und die biologische Vielfalt für jetzige und zukünftige Generationen erhalten werden. Regionale Märkte können ein Stück Unabhängigkeit von globalen Strukturen schaffen, regionaltypische Produkte erhalten und wirtschaftliche Nachteile unserer Region ausgleichen. Dieses nachhaltige Wirtschaften ermöglicht Natur- und Kulturlandschaften zu erhalten und zugleich Gesundheits-, Tier- sowie Umweltschutz zu berücksichtigen.
Regionalvermarktung bedeutet ein Bündnis von Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung und Konsum. Aber wie kann das gelingen ist? Gibt es bereits derartige Märkte, gibt es noch Potenziale zum Aufbau und zur Förderung bestehender Wirtschaftskreisläufe in unserer Region? Besteht die Möglichkeit mit dem eigenen Betrieb und den eigenen Angeboten in diesen Markt einzusteigen und von der Gemeinschaft zu profitieren? Wie können Konsumenten an regionalen Märkten teilhaben? Welche Möglichkeiten gibt es?
Das LIFE+ Projekt "Allianz für Borstgrasrasen" will mit der Veranstaltung interessierten Landwirten, Gastwirten, Einzelhändlern und Konsumenten Gelegenheit zur Information und zum Austausch zu diesem Thema geben. Dorle Gothe und Markus Pfeifer berichten über die Organisationen: „Regionalwert AG Rheinland“ und „Regionalmarke Eifel“ und stehen zur weiteren Information und Diskussion zur Verfügung.
Sonntag, 27. Mai 2018, ganztägig
LVR-Projekt Bildungsoffensive Streuobst - Fortbildungen für Streuobstaktive
UNTERNUTZUNG UND ARTENREICHES GRÜNLAND AUF STREUOBSTWIESEN
Typische Pflanzengesellschaften und Indikatorarten, Einfluss von Beweidung und Mahd auf die Vegetation
Theoretische Einführung und anschließende Exkursion mit Ansprache der Zeigerarten im Gelände
Leitung: Heike Günther, Dipl. Agraringenieurin, Biostation Euskirchen
Ort: Naturzentrum Nettersheim, Urftstr. 2, 53947 Nettersheim
Zeit: 10-ca. 16.30 Uhr, Mittagsimbiss
Anmeldung:
Elke Sprunkel,Biostation Euskirchen
Tel. 02486-9507-13 (Di, Do 10-13 Uhr)

Termin: 12.5.2018 von 10:00 – 13:00 Uhr - danach ist noch Zeit für Austausch und einen Imbiss. Wer mag, bringt dafür bitte eine Kleinigkeit mit.
Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Projekt "Voll im Saft" statt.
Leitung: Petra Röllicke
Geeignet für Kinder und Erwachsene
Schafe und Obstbäume? Kann das gut gehen? Klar ist, dass Schafe eine ganz besondere Unterstützung auf der Streuobstwiese leisten können. Sie sorgen durch ihre Art der Beweidung tatsächlich für eine höhere Artenvielfalt. Aber es gibt ein paar Dinge zu beachten. In diesem Workshop erfahrt Ihr die Grundlagen für eine tiergemäße, unkomplizierte und extensive Schafhaltung, bekommt einen Einblick in die Klauenpflege und viele Tipps rund um die Schafhaltung. Außerdem werden wir ein bis zwei Schafe scheren. Und natürlich beschäftigen wir uns mit dem Schutz der Obstbäume, damit alle – Menschen, Tiere und Pflanzen langfristig voneinander profitieren können.
Anmeldung
BiNE e.V.
Arbeitsgemeinschaft Bildung für Nachhaltige Entwicklung
www.bine-aktiv.de
mail@bine-aktiv.de
Tel.: 02403-28241 oder 0170-2357572

Neue Obstwiesen braucht das Land
Die Biologische Station verteilt jedes Jahr im Herbst hochstämmige Obstbäume und Heckengehölze für die Neuanlage oder Nachpflanzung von Streuobstwiesen und Vogelschutzhecken. Die Bäume zeichnen sich besonders durch die hohe Qualität des Pflanzgutes und eine breite Auswahl von robusten, ertragreichen und regionaltypischen alten Sorten aus.
Die Aktion wird von der StädteRegion Aachen und vom Land NRW gefördert, sodass die Jungbäume kostenfrei bezogen werden können. Voraussetzung für die Förderung einer Obstwiese ist der Besitz einer geeigneten Fläche (mit landwirtschaftlicher Unternutzung wie Mahd oder Beweidung), die Platz für mindestens 3 Bäume bietet. Die Eigentümerinnen und Eigentümer der Obstbäume verpflichten sich im Gegenzug zur Pflege und Erhaltung der Bäume über mindestens 15 Jahre.
Für die Teilnahme an der Gehölzaktion reicht ein formloser Antrag unter Angabe der Zahl der gewünschter Bäume, der Parzellengröße einschließlich eines Lageplans (am besten mit Gemarkung, Flur, Flurstück) sowie dem Namen und den Kontaktdaten des Antragstellers. Es können nur Obstwiesen in der StädteRegion Aachen gefördert werden. Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind von der Förderung ausgeschlossen.
Antragsfrist: 30.06. des jeweiligen Jahres bei der Biologischen Station StädteRegion Aachen.
Kontakt: Christopher.Mertes@bs-aachen.de
Einladung
Workshop und Auftaktveranstaltung
Bildungsoffensive Streuobst
Freitag, 24. November, 14.00 – 18.00 Uhr
in der Taverne in Nettersheim, Kaninhecke, 53947 Nettersheim.
Seit August 2017 wird an der Biostation Euskirchen das LVR-Projekt „Bildungsoffensive Streuobst – Bildungsangebote für die Streuobstakteure und Schulen im Kreis Euskirchen und darüber hinaus“ umgesetzt. Es handelt sich um ein Folgeprojekt, das auf das LEADER-Projekt „Kompetenznetzwerk“ und auf das SUE-Projekt „Streuobstpädagogik“ aufbaut, diese ergänzt und fortführt und gleichzeitig auch Ergebnisse anderer Streuobstprojekte (z.B. Alte Obstwiesen) einbezieht.
Wir starten das Projekt mit einem ersten Workshop und einer Auftaktveranstaltung, zu der ich hiermit herzlich einlade.
Workshop:
Von 14-16.45 Uhr werden wir uns mit der übergeordneten Fragestellung „Quo vadis - Wie steht es um den Streuobstwiesenschutz im Kreis Euskirchen?“ beschäftigen.
Konkret stehen folgende Fragen im Raum:
Welche Akteure sind wie und wo im Kreis Euskirchen und darüber hinaus aktiv?
Was braucht es, um den Streuobstwiesenschutz effektiv, öffentlichkeitswirksam und zukunftsfähig zu machen?
Welche Themen für Fortbildungen sind gefragt?
Gibt es Anregungen für eine Streuobst-Infobroschüre und einen weiteren Obstbaumwart-Kurs?
Was kann und soll eine feste Netzwerkrunde aller Streuobstaktiven leisten?
Auftakt samt Presseveranstaltung:
Um 17 Uhr sind alle zur offiziellen Auftaktveranstaltung eingeladen, wo das Projekt und erste Workshop-Ergebnisse der Öffentlichkeit/Presse vorgestellt werden.
17.00 Uhr Begrüßung durch den Vorstand und den Geschäftsführer der Biologischen Euskirchen
17.10 Uhr Beitrag Landschaftsverband Rheinland
17.20 Uhr Projektvorstellung: Dr. Elke Sprunkel
17.45 Uhr Diskussion und Anregungen bei Getränken und Imbiss
Um Anmeldung für den Workshop und/oder die Auftaktveranstaltung wird gebeten bis zum 17. November 2017.
Herbstbunte Grüße aus Nettersheim,
Elke Sprunkel
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Dr. Elke Sprunkel
Projektleitung Bildungsoffensive Streuobst
Biologische Station im Kreis Euskirchen
Steinfelder Str. 10
53947 Nettersheim
Tel. 02486-9507-13
Mobil 01577-5243305
Samstag, 30. September 2017, 10:00 - 13:00 Uhr
Beim genauen Betrachten finden sie hier eine Vielzahl von Lebewesen. Spielerisch lernen die Teilnehmenden verschiedene Obstarten und –sorten kennen. Und natürlich werden Äpfel geerntet und zu einem leckeren Apfelsaft verarbeitet.
Gebühr: 11 €
Inge Ruschin
Anmeldung bei Inge Ruschin
Tel. 02443/9980147
Fax 0221/82842930
inge.ruschin@lvr.de
Besucheranschrift:
LVR-Freilichtmuseum Kommern
Eickser Straße
53894 Kommern
Am 24.09.17 wird in Herzogenrath am Nell-Breuning-Haus das 10. Aachener Obstwiesenfest ausgerichtet. Veranstaltungsflyer
Hoffest
Bioland-Betrieb Hochgürtel
am 17.Sept.2017 von 11°°-18°°Uhr in Wachtberg-Züllighoven, Hofstelle: Am Kesselsberg
Programm
11.30 Uhr
Lustige Lieder, gesungen von Kindern der Hans-Dietrich-Genscher-Schule Wachtberg; Leitung: Ilse Hirschner
13.30 Uhr
Führung im Apfelsortengarten: Dorothee Hochgürtel mit Begleitung der Kräuterpädagogin Kristin Pöpping
16.00 Uhr
Konzert der Combo ZUCKER “…eine süße Überraschung!“– Klarinette, Gitarre, Kontrabass, Gesang
Ganztägig: Apfelsaft pressen, Obstausstellung der Biologischen Station des Rhein-Sieg-Kreises, kleiner Hof-Markt mit Bio- und regionalen Produkten, Streichelzoo mit Ziegen
Teilnehmer: wiesenkind® imkerei, Regionalwert AG, NABU Kreisgruppe Bonn, Kreativ-Werkstatt Renate Zgaga, Filzerin Marion Nickel und Driftwood Andreas Grimm: Mitmachaktionen für Kinder, Botanische Aquarelle Christel Rump, „HEIMAT-Bilder“ Catherin Klausch
Für gutes Essen und Trinken ist gesorgt! Der Weg ist ausgeschildert,
Parkmöglichkeiten auf der vorgelagerten Weide.
www.bioland-hochguertel.de
Das neue LVR-Obstsortenbuch ist ab sofort zum Preis von 7,- Euro in den Biologischen Stationen Euskirchen, Düren
und StädteRegion Aachen erhältlich.
Herausgeber: LVR-Netzwerk Kulturlandschaft
Frischobstverkauf von Uli Meisen Kall-Dottel
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Verkauf auf dem Wochenmarkt
Bad Münstereifel: Mittwoch
Kall: Freitag
Unser Konzept ist Vielfalt statt Einheitsobst.
Wir bieten Frischobst von historischen Sorten an. Das breitgefächerte Sortiment richtet sich nach dem Jahresverlauf und der Bäume die Ertrag bringen. Saisonal ab Juli sind Tafelobst und Wirtschaftsobst für die Küche im Angebot. Ab Herbst werden auch Apfel- und Birnensorten zum Einlagern angeboten.
Ziel unserer Vermarktung ist es von Juli bis Dezember Frischobst anzubieten.
Unser Sortiment
Beerenobst: Rote, Weiße und Schwarze Johannisbeeren (in mehreren Sorten)
Süßkirschen: Große Prinzessin, Van
Sauerkirschen: Schattenmorelle
Pflaumenartige: Hauszwetschge, Stanley, Nancy Mirabelle
Äpfel: Klarapfel, Discovery, Alkmene, Jakob Fischer , Prinz Albrecht, Jakob Lebel, Geheimrat Oldenburg, James Grieve, Dülmener Herbstrosen, Cox Orange, Goldparmäne, Kaiser Wilhelm, Harberts Renette, Gelbe Schafsnase, Kanadarenette, Roter Booskop, Schöner aus Boskoop, Winterrambur, Ontario, Grünapfel, Roter Eiserapfel, Seestermüher Zitronenapfel, Orleans Renette, Freiherr von Berlepsch, Gewürzluiken, Weißer Winterglockenapfel, Boikenapfel.
Birnen: Clapps Liebling, Lebrun Butterbirne, Conference, Gellerts Butterbirne, Vereinsdechantbirne,
Madame Verte, Gute Graue, Gräfin von Paris, Nordhäuser Winterforelle, Köstliche von Charneux.
Mispeln zum Essen und für Mus.
Misteln für den Weihnachtsschmuck aus den alten Apfelbäumen im Dezember.
mehr zum Thema Straußwirtschaft finden Sie
auf Seite 4/5 des Amtsblatt für die Gemeinde Kreuzau 15.Jahrgang Nr. 10 vom 23.Oktober 2015
9. Aachener Obstwiesenfest
am 4. Oktober 2015 von 11:00 – 18:00 Uhr
in Aachen, Gut Wegscheid, Schmiedgasse
Infos, Führungen, Beschäftigungen und Kulinarisches
für Jung und Alt
Die neuen Obstbaumwarte vom 3.Kurs
Die neuen Obstbaumwarte vom 4. Kurs
Projektabschlussveranstltung mit Zertifizierung
am Mittwoch, den 24.06.2015


Die Qualifizierung von Streuobstpädagoginnen und –pädagogen wurde Ende Juni 2015 vorerst abgeschlossen. Das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE) geförderte und vom Kreis Euskirchen ko-finanzierte Projekt hat in den letzten knapp zwei Jahren in der Region MultiplikatorInnen ausgebildet, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit „raus auf die Streuobstwiese“ nehmen. Diese positive Entwicklung wurde bei dieser offiziellen Abschlussveranstaltung in der Biologsichen Station mit einem Rück- und Ausblick vorgestellt. Zudem fand bei diesem Termin auch die Zertifizierung der TeilnehmerInnen des zweiten Forbildungskurses Streuobstpädagogik statt.
Feuchtwangen, Borgentreich, 21.04.2015
Pressemitteilung
Beliebtester Filmclip zum Tag der Regionen gesucht - alle Beiträge auf neuem YouTube-Kanal zu sehen.
Wie sieht eine Veranstaltung zum Tag der Regionen aus?
Wer ist dabei, was sind die Beweggründe für eine Teilnahme?
Diese Fragen beantworten die Film-Clip-Beiträge zum Tag der Regionen 2014, die nun mit je 300 € Preisgeld vom Aktionsbündnis Tag der Regionen und dem Bundesverband der Regionalbewegung prämiert wurden.
Zu sehen sind die Beiträge auf youtube.com / Tag der Regionen
In den vergangenen Jahren ist im Süden der Kreise Düren, Euskirchen und der StädteRegion Aachen ein erstes Netzwerk aus Obstbaumwarten entstanden. Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) kann dieses Netz nun in die nördlichen Bereiche des Kreises Düren und der StädteRegion Aachen erweitert werden. Im Laufe von drei Jahren (2014-2016) sollen 60 Obstbaumwarte ausgebildet und die Entwicklung von Streuobstwiesen gefördert werden.
Nähere Infos bei Herbert Theißen Tel.: 02402/12617-13 oder Christoph Vanberg Tel.: 02402/12617-15
Lesen sie dazu auch die PDF: Baumwart Ausbildung
Das Obstfest bietet den Besuchern eine bunte Palette an Informationen und Aktionen rund um das Thema Streuobst.
Die Streuobstpädagogen stellen ihre Arbeit durch 'Mitmachaktionen' vor.
Die Renette e.V.rundet das Obstfest kulinarisch mit Frischobst, frischgepresstem Apfelsaft und sortenreinen Obstbränden ab.
Informationsstände zum Thema werden unter anderen von verschiedenen Naturschutzvereinen, Obstbaumwarten, der Biostation Euskirchen und der Firma OnTech besetzt.
Kontakt: Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V., Dr. Elke Sprunkel und Ursula Gerke, Steinfelder Straße 10, 53947 Nettersheim, Tel. 02486-95070, E-Mail: e.sprunkel@biostationeuskirchen.de, u.gerke@biostationeuskirchen.de, www.streuobstwiesen.net
Tag der Regionen!
Das Obstfest bietet den Besuchern eine bunte Palette an Informationen und Aktionen rund um das Thema Streuobst.
Die Streuobstpädagogen stellen ihre Arbeit durch 'Mitmachaktionen' vor.
Die Renette e.V.rundet das Obstfest kulinarisch mit Frischobst, frischgepresstem Apfelsaft und sortenreinen Obstbränden ab.
Informationsstände zum Thema werden unter anderen von verschiedenen Naturschutzvereinen, Obstbaumwarten, der Biostation Euskirchen und der Firma OnTech besetzt.
Die Internationale Kunstakademie Heimbach bietet zu unserem Fest einen Workshop an:
Anmeldung unter
Trägerverein Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel e.V.Telefon: +49 (0) 02446-80970-0
Fax: +49 (0) 02446-80970-30
Titel des Kurses: Das Obstwiesenfest in Nettersheim
Filmclip-Wettbewerb zum Tag der Regionen – drehen, bewerben und gewinnen!
11. + 12. Oktober (Wochenende) und 18. + 19. Oktober (Wochenende)
Name der Dozentin: Bernhardine Schippers
Gattung: Video
Spezifische Kennzeichnung: Videoclip max. 8 min.
Klassifizierung: Für Einsteiger ab 16 Jahre
Voraussetzung: Freude an Videofilmen. Keine technischen Vorkenntnisse nötig!
Ziel des Kurses: Erstellung eines Videoclip über das Obstwiesenfest in Nettersheim. Inhaltliche Diskussionen, Drehvorlage, Dreh und Filmschnitt. Teamarbeit, mindestens 6 Teilnehmer bis max. 9 Teilnehmer.
Aufbau des Kurses: 11. Okt. Wir erstellen ein Filmskript. Textbuch mit optischen und akustischen Einzelheiten, Animationen, Interview, etc.
12. Okt. Videodreh auf dem Obstwiesenfest in Nettersheim.
18. Okt. Schnittvorbereitung, Filmmontage.
19. Okt. Videoschnitt, Vertonung und Kopieren
Rolle des Dozenten: Vermittlung von künstlerischen Inhalten, Bildgestaltung, Dreh- und Montagetechniken sowie Filmdramaturgie. Begleitung bis zum fertigen Film.
Lehr- und Arbeitszeiten: 11. Okt. Filmskript und Technik-Vorbereitung 10:00 – 17:00 Uhr
12. Okt. Dreh in Nettersheim, Obstwiesenfest
18. + 19. Okt. Filmschnitt und Fertigstellung incl. Kopien 10:00 – 17:00 Uhr
Mitzubringen sind: Videokamera und Schnittsystem werden von der Kunstakademie gestellt.
Wenn vorhanden, eigene Digitale Videokamera, Requisiten für den Film.
Materialkosten: Je nach Verbrauch, DVD
Kursbeginn und Kursende: Am ersten Tag ist die offizielle Begrüßung um 10:00 Uhr.
Präsentation und Zertifikatsübergabe am letzten Tag nach Absprache.
Kosten pro TN: 150,- € incl. 7% MWST
Gesamtcharakterisierung des Kurses:
Die künstlerisch und technisch sehr erfahrene Dozentin hat bereits viele Filme mit dokumentarischem Inhalt gedreht und entsprechende Kurse durchgeführt. Sie ist in der Lage, Einsteiger an die technischen Bedingungen und künstlerischen Möglichkeiten des Mediums höchst kompetent und erfolgreich heranzuführen. Die Erfahrung zeigt, dass die als eigene Kunstgattung längst anerkannte Videokunst ungeahnte kreative Kräfte freisetzt. Der schöpferische Prozess zwischen Text und Bild, Wirklichkeit und Filmrealität ist äußerst inspirierend und schafft ganz individuelle Aussagen.
Durch die Wochenend-Termine wird vielen Interessenten der Einstieg in diese Kunstform ermöglicht.Internationale Kunstakademie Heimbach Programm 2014 Titel des Kurses: Das Obstwiesenfest in Nettersheim Filmclip-Wettbewerb zum Tag der Regionen – drehen, bewerben und gewinnen! 11. + 12. Oktober (Wochenende) und 18. + 19. Oktober (Wochenende) Name der Dozentin: Bernhardine Schippers Gattung: Video Spezifische Kennzeichnung: Videoclip max. 8 min. Klassifizierung: Für Einsteiger ab 16 Jahre Voraussetzung: Freude an Videofilmen. Keine technischen Vorkenntnisse nötig! Ziel des Kurses: Erstellung eines Videoclip über das Obstwiesenfest in Nettersheim. Inhaltliche Diskussionen, Drehvorlage, Dreh und Filmschnitt. Teamarbeit, mindestens 6 Teilnehmer bis max. 9 Teilnehmer. Aufbau des Kurses: 11. Okt. Wir erstellen ein Filmskript. Textbuch mit optischen und akustischen Einzelheiten, Animationen, Interview, etc. 12. Okt. Videodreh auf dem Obstwiesenfest in Nettersheim. 18. Okt. Schnittvorbereitung, Filmmontage. 19. Okt. Videoschnitt, Vertonung und Kopieren Rolle des Dozenten: Vermittlung von künstlerischen Inhalten, Bildgestaltung, Dreh- und Montagetechniken sowie Filmdramaturgie. Begleitung bis zum fertigen Film. Lehr- und Arbeitszeiten: 11. Okt. Filmskript und Technik-Vorbereitung 10:00 – 17:00 Uhr 12. Okt. Dreh in Nettersheim, Obstwiesenfest 18. + 19. Okt. Filmschnitt und Fertigstellung incl. Kopien 10:00 – 17:00 Uhr Mitzubringen sind: Videokamera und Schnittsystem werden von der Kunstakademie gestellt. Wenn vorhanden, eigene Digitale Videokamera, Requisiten für den Film. Materialkosten: Je nach Verbrauch, DVD Kursbeginn und Kursende: Am ersten Tag ist die offizielle Begrüßung um 10:00 Uhr. Präsentation und Zertifikatsübergabe am letzten Tag nach Absprache. Kosten pro TN: 150,- € incl. 7% MWST Gesamtcharakterisierung des Kurses: Die künstlerisch und technisch sehr erfahrene Dozentin hat bereits viele Filme mit dokumentarischem Inhalt gedreht und entsprechende Kurse durchgeführt. Sie ist in der Lage, Einsteiger an die technischen Bedingungen und künstlerischen Möglichkeiten des Mediums höchst kompetent und erfolgreich heranzuführen. Die Erfahrung zeigt, dass die als eigene Kunstgattung längst anerkannte Videokunst ungeahnte kreative Kräfte freisetzt. Der schöpferische Prozess zwischen Text und Bild, Wirklichkeit und Filmrealität ist äußerst inspirierend und schafft ganz individuelle Aussagen. Durch die Wochenend-Termine wird vielen Interessenten der Einstieg in diese Kunstform ermöglicht.
Kontakt: Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V., Dr. Elke Sprunkel und Ursula Gerke, Steinfelder Straße 10, 53947 Nettersheim, Tel. 02486-95070, E-Mail: e.sprunkel@biostationeuskirchen.de oder u.gerke@biostationeuskirchen.de, www.streuobstwiesen.net
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Tag der Regionen
10. Oktober 2014 bis 11. Oktober 2014
Aachen, Obermühle, Scherbstr. 171
Herbstzeit - Erntezeit. Der Apfelbaum trägt zuviel? Wohin mit dem Obst? Tragen Sie das Obst zu unserer mobilen Saftpresse und keltern Sie mit unseren Mitarbeitern daraus Apfel,- Birnen- oder Quittensaft. Den Saft aus eigenen Früchten nehmen Sie mit nach Hause und bereiten daraus Gelee, Wein oder Cidre zu oder trinken ihn einfach pur. Nur nach verbindlicher Voranmeldung und Terminabsprache bei der Biologischen Station! Telefon 02402 12617 0
Saftpresstermine ausgebucht!
Kontakt: Biologische Station StädteRegion Aachen e.V., Josef Wegge, Zweifallerstr. 162, 52224 Stolberg, Tel. 02402-1261712, E-Mail: info@bs-aachen.de, www.bs-aachen.de
Von Seiten des LVR sind die Sortenflyer als pdf-Download nun online gestellt. Sie sind abrufbar unter:
http://www.biostationen-rheinland.lvr.de/de/publikationen/publikationen_1.html.
Interessenten können somit auch bequem auf diese Seite verwiesen werden. Hier steht übrigens auch das komplette Handbuch als pdf.
Seit Herbst 2013 ist auch in NRW ein vollautomatischer Obstsammler im Einsatz. Angeschafft wurde das Gerät mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW und der Europäischen Union, um die Nutzung von Streuobstwiesen zu optimieren. Der Sammler kann für die Erstattung der reinen Betriebskosten (inkl. Maschinenbediener) auf jeder Streuobstwiese zum Einsatz kommen.
Nähere Infos finden Sie im angehängten Flyer und unter folgendem Link: http://www.naturschutzzentrum-mk.de/Saftprojekt/sammler.html
Auf folgendem Link können Sie die Kursangebote des Streuobstpädagogikprojektes der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. auf der Landesgartenschau 2014 in Zülpich einsehen:
Netzwerk wächst weiter!
Die Biologischen Stationen in Düren und Aachen bilden weitere Baumwarte aus
Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert Streuobstwiesenschutz in der Region
In den vergangenen Jahren ist im Süden der Kreise Düren und Euskirchen und der StädteRegion Aachen ein erstes Netzwerk aus Obstbaumwarten entstanden. Mit Unterstützung des LVR kann dieses Netz nun in die nördlichen Bereiche des Kreises Düren und der StädteRegion Aachen erweitert werden. Im Laufe von drei Jahren (2014-2016) sollen 60 Obstbaumwarte ausgebildet und die Entwicklung von Streuobstwiesen gefördert werden.
Obstbaumwarte sind fachlich qualifizierte Obstbaumberater, die ehrenamtlich in der Region für alle Fragen rund um die Obstwiesen zur Verfügung stehen sollen. Gerade in den nördlichen Gemeinden der beiden Kreise gibt es noch zahlreiche ortsbegleitende Obstwiesen.
Ziel des vom LVR geförderten Projektes ist es, langfristig in jeder Kommune der beiden Landkreise mindestens einen Obstbaumwart für interessierte Bürger als Ansprechpartner zu finden und zu schulen.
Dazu werden Obstbaumwart-Lehrgänge angeboten, in denen die ganze Bandbreite der Thematik abgedeckt wird. Unter anderem werden folgende Inhalte bearbeitet:
Die 1. Lehrgänge finden an zweimal 5 Wochenenden in 2014 statt. Sie sind schon ausgebucht!!
Netzwerk wächst weiter!
Die Biologischen Stationen in Düren und Aachen bilden weitere Baumwarte aus
Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert Streuobstwiesenschutz in der Region
In den vergangenen Jahren ist im Süden der Kreise Düren und Euskirchen und der StädteRegion Aachen ein erstes Netzwerk aus Obstbaumwarten entstanden. Mit Unterstützung des LVR kann dieses Netz nun in die nördlichen Bereiche des Kreises Düren und der StädteRegion Aachen erweitert werden. Im Laufe von drei Jahren (2014-2016) sollen 60 Obstbaumwarte ausgebildet und die Entwicklung von Streuobstwiesen gefördert werden.
Obstbaumwarte sind fachlich qualifizierte Obstbaumberater, die ehrenamtlich in der Region für alle Fragen rund um die Obstwiesen zur Verfügung stehen sollen. Gerade in den nördlichen Gemeinden der beiden Kreise gibt es noch zahlreiche ortsbegleitende Obstwiesen.
Ziel des vom LVR geförderten Projektes ist es, langfristig in jeder Kommune der beiden Landkreise mindestens einen Obstbaumwart für interessierte Bürger als Ansprechpartner zu finden und zu schulen.
Dazu werden Obstbaumwart-Lehrgänge angeboten, in denen die ganze Bandbreite der Thematik abgedeckt wird. Unter anderem werden folgende Inhalte bearbeitet:
Die 1. Lehrgänge finden an zweimal 5 Wochenenden in 2013 und 2014 statt. Sie sind schon ausgebucht!!
Es sind im Wochenendlehrgang und im Wochenlehrgang noch Plätze frei.
Lehrgangstermine und Informationen zum Lehrgang bei
Dr. Elke Sprunkel und Ursula Gerke
e.sprunkel@biostationeuskirchen.de
u.gerke@biostationeuskirchen.de
Alte Streuobstwiesen in Eifel und Börde:
Inventur, Schutzkonzept und Themenwege im Kreis Euskirchen Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas, bedingen nicht unwesentlich die Ästhetik unserer Kulturlandschaft und sind ebenso bedeutende Zeugen einer vergangenen Selbstversorgerkultur.
Die Streuobstwiesenbestände in Nordeifel und Börde sind durch mangelnde Pflege und zunehmende Überalterung bedroht und von drastischen Flächenverlusten betroffen. Damit einhergehen die Bedrohung der den Streuobstwiesen eigene Arten- und Sortenvielfalt und eine strukturelle Verarmung der Landschaftsbilder in Eifel und Börde. Dennoch sind im Kreis Euskirchen noch großflächige alte Streuobstwiesenbestände vorhanden, die als Lebensraum für bedrohte Arten, wie bspw. den Steinkauz, dienen. Zudem besteht für diese Streuobstbestände die Möglichkeit einer (Wieder-)Inwertsetzung durch lokale Vermarktung und ehrenamtliches Engagement.
Durch das LEADER-Projekt „Kompetenznetzwerk Streuobstwiesen“ existiert bereits ein Ausbildungs- und Informationsnetzwerk für den Streuobstbereich, das in der Region durch ehrenamtliche und private Initiativen im Streuobstbereich unterstützt wird (SONNE, Renette, FÖNO).
Zudem wurden einige ökologisch bedeutsame Streuobstwiesen im Rahmen des Kulturlandschaftprogrammes im Kreis Euskirchen in Kooperation mit der Biologischen Station und dem LVR instantgesetzt und wieder einer regelmäßigen Pflege und Bewirtschaftung zugeführt. Im Kreis Euskirchen fehlt jedoch eine flächendeckende Erfassung und Bewertung ökologisch besonders wertvoller Streuobstwiesen. Daran knüpft das anlaufende Projekt „Alte Streuobstwiesen in Eifel und Börde“ an.
Der Landschaftsverband Rheinland Rheinland arbeitet mit den Biologischen Stationen im Rheinland im Rahmen des Kooperationsprogrammes „Netzwerk Umwelt“ zusammen. In diesem Kontext finanziert der LVR das Projekt „Alte Streuobstwiesen in Eifel und Börde: Inventur, Schutzkonzept und Themenwege im Kreis Euskirchen “, das von der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. durchgeführt wird. Das Projekt gliedert sich in folgende drei Projektabschnitte:
Die Streuobstkartierung umfasst eine kreisweite Erfassung von alten Streuobstwiesenbeständen (älter als 50 Jahre), die hinsichtlich ihres Pflegezustandes und ihrer ökologischen Wertigkeit bewertet werden. Um potentielle Altbestände ausfindig zu machen, wurde eine Luftbildauswertung vorgenommen und anhand der digitalen Flächenidentifikation eine Karte erstellt. Diese Karte dient neben Hinweisen aus der Bevölkerung zur Verortung der kartierten Bestände. Die Kartierung erfolgt jeweils vor Ort und bezieht eine Beschreibung des Wiesenzustandes und der umgebenden Landschaftsstruktur mit ein. Dadurch kann eine ökologische Wertigkeit der einzelnen Streuobstwiese ermittelt werden.
Zur Erhaltung der schützenswerten Streuobstbestände im Kreis Euskirchen soll ein digitales Kataster verbunden mit einem Geoinformationssystem erstellt werden. Eine Datenbank soll Auskunft über die einzelnen Streuobstwiesen liefern und als Grundlage für ein Schutzkonzept dienen. Durch die Freigabe auf der LVR-Plattform „KuLaDig“ (Kulturlandschaft Digital) soll die Öffentlichkeit einen Überblick über die ökologisch und kulturhistorisch bedeutsamen Streuobstwiesenbeständen bekommen.
Aus den gewonnenen Daten wird eine Prioritätenliste unter Berücksichtigung der ökologischen Wertigkeit und des Pflegezustandes der Bestände erarbeitet. Eine Auswertung zeigt dann, wo ein besonders hoher Handlungsbedarf im Rahmen eines Schutzkonzeptes besteht. Als Schutzkonzeptumsetzung sollen Maßnahmen wie Baumpflege, Ergänzungspflanzungen und Beratung in Abstimmung mit den Grundstückseigentümern durchgeführt werden. Grundlage dafür sollen der Vertragsnaturschutz und Förderprogramme und eine onlinebasierte „Streuobstbörse“ sein.
Durch barrierefreien Streuobst-Themenwege sollen Wanderer über Schautafeln und attraktive Wanderrouten an Streuobstwiesen über unser Kulturgut sowie dessen Pflege und Nutzung informiert werden. Dazu soll in den Naturräumen Zülpicher Börde, Voreifel, Eifel jeweils eine beispielhafte Streuobstwiese ausgewählt werden. Für diese wird dann ein didaktisch aufbereiteter, barrierefreier Themenweg auf bereits vorhandenen Wegetrassen angelegt. Diese Wege werden beworben, um die Bedeutung des Lebensraumes Streuobstwiese und deren kulturhistorische Bedeutung einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Über die Themenwege soll auch das Informationssystem KuLaDig über die Grenzen des Kreises Euskirchen hinaus bekannter werden.
Das Projekt wird von der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. in Kooperation mit dem LVR, der Unteren Landschaftsbehörde Kreis Euskirchen, dem Naturpark Nordeifel, verschiedenen Streuobstinitiativen und dem Fördermittelgeber LVR durchgeführt.
Im Rahmen des vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projektes „Alte Streuobstwiesen“ findet von September 2013 bis Juli 2014 eine Bestandserfassung alter Streuobstwiesen im Kreis Euskirchen statt. Ziel ist eine flächendeckende Ermittlung sämtlicher ökologisch hochwertiger Streuobstbestände im Offenland und in den Ortsrandlagen und die Erarbeitung eines Pflege- und Schutzkonzeptes incl. Unterstützung der Eigentümer & Nutzer im Hinblick auf die Erhaltung alter Streuobstbestände. Die Kartierung wird von einer Mitarbeiterin der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. durchgeführt. Die Eigentümer der Obstwiesen werden gebeten, die Kartierung zu unterstützen und der ausgewiesenen Kartiererin den Zugang zu den Wiesen und Bäumen zu gestatten.
Bei Fragen können sich die Eigentümer und am Projekt interessierte Bürger an folgende Ansprechpartnerin wenden:
Jennifer Thelen, Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V., Steinfelder Straße 10, Nettersheim, Tel.: 2486/9507-17, Email: J.Thelen@biostationeuskirchen.de
Informationen zum Projekt sowie zur Biologischen Station Ihres Kreises finden Sie unter: www.biostationeuskirchen.de
Kostenlose Obstbaumpflanzen vom LVR bis 30. Juni bestellen!
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt auch in diesem Jahr wieder Pflanzgut zur Verfügung. Anträge für die Herbstpflanzung sind bis zum 30. Juni 2013 zu stellen.
Kontakt & Information:
www.lvr.de